Was sich über so viele Jahrzehnte bewährt hat, muss einfach gut sein. Bücher, Hefte, Stifte, Schulbrot, Trinkflasche und was ein Schulkind noch so braucht läppern sich rasch zusammen zu einem Gewicht von mehreren Kilos. Auf dem Rücken trägt sich die Last am bequemsten und die Hände bleiben frei.
Die ersten Schulranzen waren aus Leder. Das war stabil genug für das gewichtige Lernmaterial und überstand kleine Alltagsrangeleien. Leicht waren Lederranzen jedoch nicht. Heutige Schulranzen aus modernen Kunstfasern sind federleicht und zeigen fröhliche bunte Motive. Niedliche Tiermotive für Erst- und Zweitklässler sowie Saurier, Piraten oder beliebte Comicfiguren stehen etwas Älteren zur Wahl. Reflexblenden auf der Rückseite sorgen für Sicherheit auf dem Schulweg in der dunklen Jahreszeit. Innen sind die Ranzen durchdacht unterteilt, sodass alles platzsparend und rutschfest verstaut werden kann. Einige Ranzenmodelle enthalten bereits komplett bestückte Federetuis im selben Design oder gar ein kleines Portemonnaie für das Pausengeld.
Gerade Kinder, die sich ja noch im Wachstum befinden, reagieren empfindlich auf ungleich verteilte Belastungen. Eine einseitig getragene schwere Schultasche führt neben Rückenschmerzen leicht zu einer dauerhaften Verbiegung der Wirbelsäule und legt den Grundstein zu lebenslangen Rückenleiden. Ein Schulranzen verlagert den Schwerpunkt des Gewichtes auf den Rücken und leitet die Kraft nach unten ab statt zur Seite. Ideal sind breite Träger und eine ergonomisch gearbeitete Rückenpartie. Häufig entwickeln Designer und Orthopäden gemeinsam das optimale Schulranzenmodell. Ein vom Kind geliebter schicker Ranzen und beruhigende Gewissheit für die Eltern in puncto gesunder Rücken vereinen sich so perfekt.